Eukalyptus (radiata, globulus, blue u.a.)

Eukalyptus ätherische Öle
Eukalyptus ätherische Öle
Protected by Copyscape Duplicate Content Detector

Das Öl gehört zu den bekanntesten und wichtigsten Ölen in der Aromatherapie. Die Aborigines (australische Ureinwohner) benutzen die desinfizierenden Blätter traditionell um Wunden zu bedecken. Mit dem Anbau der Bäume in Nordafrika konnte die Malariaverbreitung eingedämmt werden. Laut Dr. Valnet reicht das Vernebeln einer 2% igen Eukalyptusöllösung um 70% der Staphylokokken in der Atemluft zu töten. Atemwegserkrankungen können bei rechtzeitiger Anwendung gemildert werden und schneller abklingen. Es gibt viele verschiedene Eukalyptusarten mit unterschiedlicher Konzentration der Inhaltsstoffe.
Eucalyptus radiata ist kühlend, erfrischend und belebend. Es ist sanfter als Eukalyptus globus, besitzt jedoch viele ähnliche Eigenschaften. Eukalyptus radiata ist eines der vielseitigsten Eukalyptusöle und eignet sich für die äußerliche Anwendung, zum Versprühen im Raum und sogar zum Inhalieren. Es ist Bestandteil der Mischungen R.C., Raven und Thieves® von Young Living.

Eucalyptus globolus hat einen frischen, intensiven Duft. Es beinhaltet den höchsten Anteil an Eucalyptol, welches ein wesentlicher Inhaltsstoff vieler Mundspülungen ist. Äußerlich wird es oft angewandt, um das Atemsystem zu unterstützen und Muskeln nach sportlicher Betätigung zu beruhigen. Aber auch innerlich (Kapseln und Zäpfchen) kann es sehr hilfreich bei pulmonalen Erkrankungen eingesetzt werden.
Eucalyptus blue besitzt ein frisches, belebendes Aroma, das die Atemwege befreit und Muskelspannungen lindert. E.B. ist eine Kreuzung aus E.citriodora + globulus und wird durch die Ureinwohner der Anden seit Jahrhunderten traditionell genutzt. Es spielt eine wichtige Rolle in der Zusammensetzung des Breathe Again-Roll-On.

Wirkstoffe und Wirkung

  • Eucalyptol (60-75% R., 58-80% G., E.B. ca. 55%), Alpha-Pinen (2-6% R., 10-22% G.)
  • antibakteriell, antifungal
  • antiviral (Herpes)
  • schleimlösend, auswurffördernd, abschwellend, entzündungshemmend

Besonderheit: Es gehört zu den wirkungsvollsten Ölen gegen multiresistente Krankenhauskeime (MRSA bzw. ORSA) bei infizierten Wunden! Auch von Erfolgen im Zusammenhang mit MRSA-Knocheninfektionen und Aciclovir-resistente HSV-1(Herpes) wurde schon berichtet. Mischungen mit Thymian ct. thymol, Eucalyptus globulus, Melaleuca alternifolia, Nelke, Lavendel und Zitrone sollen besonders wirksam sein. Eukalyptus kann die Dopamin- und Acetylcholinproduktion fördern. Acetylcholin fördert die Konzentration, lässt uns logisch denken, verhindert Demenz.

Herkunft

Australien E.R. und E.G., Ecuador E.B.

Gewinnung

Dampfdestillat von Blättern

Kombination

Zitrone, Bergamotte, Ravintsara, Nelke, Zimt, Thymian, Pfefferminze, Kamille, Pinie

Anwendungsbeispiele 

Duft: Im Vernebler 15 bis 30 Minuten, auch zusammen mit anderen antiseptischen Ölen wie z.B. Thieves® oder Zitrone zur Unterstützung der Atemwege und Raumluftdesinfektion oder 2-3 Tr. in 1 Liter heißes Wasser geben und inhalieren.

Bei der Lösung schwieriger Aufgaben und beim Lernen, kann es zur Konzentrationssteigerung vernebelt werden.

Äußerlich: 2-4 Tropfen auf den betroffenen Stellen auftragen (E.R. bei Herpes in Kombination mit Bergamotte). 4-5 Tr. in ein Fußbad geben oder im Vollbad anwenden.

Innerlich: Eukalyptus Globulus 1-2 Tr. in einer Kapsel mit fettem Öl einnehmen.

Kosmetik: Als Bestandteil in biologischen Zahncremes und Mundwässern.

Tierheilkunde: Bei Atemwegsproblemen 1 Tr. auf 2 Liter Wasser zum Inhalieren oder auf ein Taschentuch geben und in den Käfig legen. Wegen des besonderen Leberstoffwechsels jedoch nicht bei Katzen anwenden!

Achtung: Bei Kindern unter 7 Jahren und Erwachsenen mit obstruktiven Erkrankungen sollten Öle mit mehr als 30% Eukalyptol/1,8 Cineol nicht im Halsbereich angewendet werden! Eukalyptus Radiata kann auch bei Kindern vernebelt werden.

bild aromtherapie magdeburg newsletter

Wichtiger Hinweis:

Alle Angaben auf meiner Internetseite wurden nach bestem Wissen und Gewissen sorgfältig recherchiert. Trotzdem können genannte Wirkungen nicht garantiert werden oder sind teilweise wissenschaftlich nicht bewiesen. Für Inhalte empfohlener Literatur übernehme ich keine Haftung. Die Produkte aus empfohlenen Bezugsquellen sind nicht zur Behandlung von Krankheiten bestimmt. Bitte beachten Sie die Anwendungsrichtlinien für ätherische Öle sowie die Hinweise des Herstellers. Bei ernsten gesundheitlichen Problemen suchen Sie bitte immer erst Ihren Arzt auf. Bei Schwangerschaft ist es generell ratsam vor Anwendung ätherischer Öle mit dem Arzt zu sprechen!

Copaiba (Copaifera-Baum)

Copaiba ätherisches Öl
Copaiba ätherisches Öl
Protected by Copyscape Duplicate Content Detector

Das Öl wird im Amazonasgebiet durch Anzapfen aus dem Ölharz verschiedener Copaifera-Bäume (einschließlich multijuga, langsdorffii, reticulata) gewonnen und ist äußerst vielseitig einsetzbar. Schon die Indios schrieben dem ätherischen Öl Copaiba viele heilende Wirkungen zu. Es hat eine durchsichtige bis bernsteingelbe Färbung mit einem reichen, belebenden und holzigen Geruch. Bereits 1625 brachten Jesuiten dieses Öl nach Europa. Seitdem findet es immer wieder Erwähnung in verschiedenen Arzneibüchern. Copaiba dient auch als ein Grundstoff zur Parfümherstellung. Gerade in jüngster Zeit mehren sich Berichte darüber, dass Copaibaöl die Nebenwirkungen einer Chemotherapie - besonders deren Auswirkung auf Schleimhäute - sehr gut mildern kann. Innerliche und äußere Entzündungsprozesse können gelindert werden.

Wirkstoffe und Wirkung

  • besitzt unter ätherischen Ölen den höchsten Anteil an Beta-Caryophyllen (ca. 55 %)
  • antifungizid, antibakteriell
  • entzündungshemmend

Das Öl kann in Öl-Mischungen helfen die Wirkung anderer Öle um das bis zu 5-fache zu erhöhen. Seine hohen Anteile an Beta-Caryophyllen verleihen ihm Eigenschaften eines natürlichen Antibiotikums, so dass Copaiba-Öl als entzündungshemmendes Mittel bei Reizungen des Gewebes (erhöhtes CRP) eingesetzt werden kann. Auch über den erfolgreichen Einsatz im Zusammenhang mit Multibler Sclerose (MS) wird berichtet. Darüber hinaus, hat das Öl immunstärkende sowie verdauungsfördernde Wirkungen. Unter anderem wirkt es innerlich auch bei Entzündungen der Atemwege und der Harnwege. Copaiba schützt die Haut vor Psoriasis, Herpes, Dermatitis, Scabies und Pilzen. Es kann bei Sodbrennen, Gallenblasenbeschwerden, Magengeschwüren und Hämorrhoiden hilfreich sein. Die Kombination mit anderen ätherischen Öle, die reich an Beta-Caryophyllen sind, ist empfehlenswert bei hartnäckigen Entzündungsprozesses (Dorado Azul, Ocotea, Palo Santo)

Besonderheiten: Prof. Dr. med. Oliver Wenker empfiehlt Copaiba als stärkstes antientzündliches Öl, z.B. bei chronischen entzündlichen Prozessen 5-6 Tr. Copaiba + 1 Tr. Thieves + 1 Tr. Weihrauch in Wasser geben, damit gurgeln und trinken. Auch bei Hashimoto Thyreoditis (antoimmune Schilddrüsenunterfunktion) und zum Magenschutz bzw. bei chronischen Darmentzündungen bis zu 10 Tr. täglich einnehmen.

Herkunft

Ecuador, Peru, Amazonasgebiet

Gewinnung

Dampfdestillat vom Ölharz des angezapften Baumes

Kombination

Ocotea, Weihrauch, Palo Santo, Sandelholz, Lavendel

Anwendungen 

Duft: Im Vernebler 15 bis 30 Minuten zusammen mit Weihrauch zur spirituellen Reinigung oder zur Unterstützung beim Yoga und spirituellen Ritualen.

Äußerlich: 1-2 Tropfen auf den betroffenen oder entzündeten Bereich auftragen, oder großflächig in Massagen einsetzen.

Innerlich: 1-3 Tropfen in Tee, Wasser oder einer Kapsel, bis zu dreimal täglich. Bei Entzündungen im Mund und Rachen sowie bei Sodbrennen, 1 Tropfen im Mund zergehen lassen. Auch bei Diabetes wurde die orale Einnahme zusammen mit dem äth. Ocotea Öl getestet.

Kosmetik: Pur auf die betroffenen Hautstellen auftragen oder in Cremes einrühren.

Besonderheiten: bei geplanter Anwendung in der Schwangerschaft erst Rücksprache mit einem Arzt!

bild aromtherapie magdeburg newsletter

Wichtiger Hinweis:

Alle Angaben auf meiner Internetseite wurden nach bestem Wissen und Gewissen sorgfältig recherchiert. Trotzdem können genannte Wirkungen nicht garantiert werden oder sind teilweise wissenschaftlich nicht bewiesen. Für Inhalte empfohlener Literatur übernehme ich keine Haftung. Die Produkte aus empfohlenen Bezugsquellen sind nicht zur Behandlung von Krankheiten bestimmt. Bitte beachten Sie die Anwendungsrichtlinien für ätherische Öle sowie die Hinweise des Herstellers. Bei ernsten gesundheitlichen Problemen suchen Sie bitte immer erst Ihren Arzt auf. Bei Schwangerschaft ist es generell ratsam vor Anwendung ätherischer Öle mit dem Arzt zu sprechen!

Cistus (ladanifer)

Cistus ätherisches Öl
Cistus ätherisches Öl
Protected by Copyscape Duplicate Content Detector

Sie soll die Rose von Sharon aus der Bibel sein. Es gibt 24 Arten in der Gattung „Cistus“. Im Sommer tritt bei Sonneneinwirkung ein öliges Harz (Labdanum) aus den Blättern und Zweigen verschiedener Arten der Zistrose aus. Dieses Harz enthält ätherische Öle, welche wie die Pflanze selbst, eine heilende Wirkung haben sollen. Aus dem Labdanum wird dann durch Wasserdampfdestillation das Labdanumöl gewonnen, das auch in der Parfumindustrie Verwendung findet. Cistus-Öl hat einen weichen, honigartigen Duft. Im Mittelmeerraum gibt es eine jahrtausendealte Anwendungsgeschichte, so wurden mit dem Öl Könige und Priester gesalbt. Ladanum war früher ein geschätztes Wundheilmittel und zugleich nutzt man das Cistuskraut als Tee oder Sud bei verschiedenen gesundheitlichen Problemen. In den letzten 10 Jahren wurde insbesondere die Pflanzenart „incanus“ wissenschaftlich untersucht.

Wirkstoffe und Wirkung

  • Alphapinen (40-60%)
  • antioxidativ, ORAC 38.650 TE/L
  • antibakteriell, antiviral (z.B. Papillomavieren bei Warzen), antifungizid
  • stark blutstillend und geweberegenerierend
  • beruhigend und stimmungsaufhellend, entkrampfend

Cistus ist ein beruhigend und stimmungsaufhellend wirkendes Öl, da es das sympathische Nervensystem unterstützen kann und deshalb tragend bei der Meditation und Entspannungstherapie eingesetzt wird. Traditionell wird das Öl zur Unterstützung der Atemwege und zur Immunstärkung verwendet.

Bei eitrigen und schlecht heilenden Wunden wird es häufig zur Geweberegeneration eingesetzt, aber auch bei Lymphdrüsenschwellung oder Infektionserkrankungen wie Röteln, Scharlach und Keuchhusten kann es sehr hilfreich sein.

Besonderheiten: Eine Studien des LEFO- Institutes für Lebensmittel und Umweltforschung in Ahrensburg ergab, dass die antioxidative Wirkung von Cistus incanus, durch den extrem hohen Polyphenolgehalt, dreimal so stark ist, wie die des Grünen Tees und viermal so stark wie die von Rotwein.

Weitere Untersuchungen konnten belegen, dass die Polyphenole in Cistus helfen können, giftige Schwermetalle, aus Zigarettenrauch oder Zahnfüllungen, aus dem Körper auszuleiten. Bei den Folgeerkrankungen eines Zeckenbisses wie Borreliose und FSME wird mit Cistus incanus oft eine hilfreich, unterstützende Wirkung erreicht.

Kombination: Weihrauch, Lavendel, Geranie

Herkunft: Frankreich, Spanien

Gewinnung: Dampfdestillation aus den Zweigen

Anwendungen:

Duft: ca. 20 bis 30 Minuten vernebeln zur Stärkung des Immunsystems, zur Abwehr von Krankheitskeimen oder zur Beruhigung des Nervensystems.

Massage: 2-4 Tropfen auf die gewünschte Stelle auftragen und einmassieren, bei Blutungen direkt auf die Wunde geben.

Kosmetik: einige Tropfen in Creme bei Akne, Entzündungen, Neurodermitis, Schuppenflechte

Achtung: Cistusöl wird auch zur innerlichen Anwendung empfohlen, allerdings nicht in der Schwangerschaft verwenden oder unbedingt Rücksprache mit einem Arzt halten!

bild aromtherapie magdeburg newsletter

Wichtiger Hinweis:

Alle Angaben auf meiner Internetseite wurden nach bestem Wissen und Gewissen sorgfältig recherchiert. Trotzdem können genannte Wirkungen nicht garantiert werden oder sind teilweise wissenschaftlich nicht bewiesen. Für Inhalte empfohlener Literatur übernehme ich keine Haftung. Die Produkte aus empfohlenen Bezugsquellen sind nicht zur Behandlung von Krankheiten bestimmt. Bitte beachten Sie die Anwendungsrichtlinien für ätherische Öle sowie die Hinweise des Herstellers. Bei ernsten gesundheitlichen Problemen suchen Sie bitte immer erst Ihren Arzt auf. Bei Schwangerschaft ist es generell ratsam vor Anwendung ätherischer Öle mit dem Arzt zu sprechen!

Bergamotte (Citrus bergamia)

Bergamotte ätherisches Öl
Bergamotte ätherisches Öl
Protected by Copyscape Duplicate Content Detector

Die Bergamotte ist ein Rautengewächs und gehört zur Familie der Zitrusfrüchte. Vermutlich brachte Christopher Columbus die Bergamotte von den kanarischen Inseln nach Bergamo in Italien, wo das Öl seit dem Mittelalter zusammen mit anderen Ölen Jahrhunderte bei Hautproblemen eingesetzt wurde. Der weltweit bekannte schwarze Tee Earl Gray verdankt sein ganz besonderes Aroma dem ätherischen Bergamottenöl. Das Öl ist bekannt für seine schmerzlindernde Wirkung und kann bei der Wundheilung helfen. Es duftet leicht süsslich, sehr fruchtig und verstärkt die Wirkung anderer Zitrusöle.

Wirkstoffe und Wirkung

  • Limonen (30-45%), Linalylacetat (22-36%), Linalool (3-15%)
  • antibakteriell, antiviral (Herpes), fungizid
  • beruhigend, antidepressiv
  • entkrampfend, entzündungshemmend
  • hormonunterstützend

Bergamotte beinhaltet als einziges Zitrusöl einen hohen Esteranteil (Lavendel bis 45%, Muskatellersalbei bis 78%), wodurch es zu den besonders hautfreundlichen Ölen gehört. Ester wirken auch stark ausgleichend, krampflösend und nervenentspannend. Der frische angenehme Duft stimmt uns positiv und schenkt Zuversicht sowie Vertrauen. Bergamotte kann uns so in der dunklen Jahreszeit und bei depressiver, ängstlicher, lustloser Verstimmung helfen.

Das Öl regt die Leber und Bauchspeicheldrüse an und kann somit auch hilfreich bei Verdauungsbeschwerden eingesetzt werden. Die Vielseitigkeit des Bergamotteöls wird durch die entkrampfenden und entzündungshemmenden Eigenschaften unterstrichen. So kann das Öl auch Linderung bei Erkrankungen der Atemwege, wie Husten und Schnupfen bringen.

Besonderheit: Das Öl scheint die Eigenschaft zu besitzen, sich an die Wirkung anderer Öle anzupassen und diese zu verstärken. Zusammen mit Lemongras und Orange wirkt es so eher aufheiternd anregend. Mit Lavendel und Ylang Ylang dagegen eher sinnlich beruhigend.

Herkunft

Italien, Elfenbeinküste

Gewinnung

Kaltpressung aus der Schale und Vakuumdestillation

Kombination

Lavendel, Lemongras, Muskatellersalbei, römische Kamille, Orange, Rose, Mandarine, Sandelholz, Ylang Ylang

Anwendungen 

Duft: im Alltagsstress, bei depressiver Verstimmung, Wut, Zorn oder allgemeiner nervlicher Anspannung einige Tropfen ca. 20 Min. vernebeln oder 1-2 Tr. auf ein Taschentuch geben und inhalieren

Äußerlich: 2-4 Tr. auf die gewünschte Stelle auftragen z.B. auf die Chakren an Stirn, Herz oder Bauch bzw. in fetten Ölen zur Massage einsetzen, 4-6 Tr. mit einem Emulgator in ein Vollbad geben

Innerlich: 1-3 Tr. in einer Kapsel bei beschriebenen Indikationen

Kosmetik: aufgrund seines unverwechselbaren orientalischen Duftes wird es oft in Parfums verwendet so z.B. auch im ersten Eau de Colonge, in Massageölen oder Crems eingesetzt verringert Bergamotte die Talgproduktion, strafft die Haut und verfeinert das Hautbild insgesamt

ACHTUNG! Bei Anwendung auf der Haut in Konzentrationen über 3% den entsprechenden Bereich vor direkter Sonnenstrahlung oder UV-Licht schützen!

bild aromtherapie magdeburg newsletter

Wichtiger Hinweis:

Alle Angaben auf meiner Internetseite wurden nach bestem Wissen und Gewissen sorgfältig recherchiert. Trotzdem können genannte Wirkungen nicht garantiert werden oder sind teilweise wissenschaftlich nicht bewiesen. Für Inhalte empfohlener Literatur übernehme ich keine Haftung. Die Produkte aus empfohlenen Bezugsquellen sind nicht zur Behandlung von Krankheiten bestimmt. Bitte beachten Sie die Anwendungsrichtlinien für ätherische Öle sowie die Hinweise des Herstellers. Bei ernsten gesundheitlichen Problemen suchen Sie bitte immer erst Ihren Arzt auf. Bei Schwangerschaft ist es generell ratsam vor Anwendung ätherischer Öle mit dem Arzt zu sprechen!

Basilikum (Basil) – (Ocimum basilicum)

Basilikum ätherisches Öl
Basilikum ätherisches Öl
Protected by Copyscape Duplicate Content Detector

Der Name leitet sich vom griechischen „basileum“ (König) ab. Schon vor 500 Jahren inhalierte man die gemahlenen Blätter, um Lungenleiden und Migräne zu behandeln. In der asiatischen und indischen Medizin wurde das Öl traditionell schon sehr lange verwendet. Es galt in Italien als Medikament gegen den "bösen Blick".  Bei Ausgrabungen und Pfunde in den ägyptischen Pyramiden wurden Reste von Basilikum gefunden und belegen, dass schon die alten Hochkulturen ätherische Öle verwendeten. Das gelbliche ätherische Öl des Basilikum kann auch helfen, unser Gedächtnis zu verbessern. Basilikum gibt es in vielen verschiedenen Geruchsvarianten, was sich auch auf die Zusammensetzung der Inhaltsstoffe auswirkt.

Wirkstoffe und Wirkung

  • Methylchavicol (Estragol) ca. 40 bis 80%
  • muskelentspannend
  • entzündungshemmend
  • antispasmodisch
  • antibakteriell, antiviral

Das Öl kann die Nerven stärken und beruhigen, dadurch kann sich unser Geist befreien und wir können wieder besser denken. Basilikum kann besonders intensiv auf unsere Seele wirken und so bei mentaler Erschöpfung helfen. Durch das Öl hellt sich die Stimmung auf und wir können uns entspannen, Depressionen können verschwinden und das Selbstvertrauen wird gestärkt. Basilikumöl ist bekannt dafür Krämpfe lösen zu können, weil es den Darm reinigen helfen kann - träge Verdauung kann so wieder in Schwung kommen. Bei bronchialen Erkrankungen kann es helfen, fest sitzenden Schleim zu lösen. Bei krampfartigem Husten kann Basilikum ein ausgezeichnetes Mittel zur Linderung sein. Eine Verwendung des ätherischen Öles kann Husten für mehrere Stunden unterdrücken.

Als Waschung, Bad oder Umschlag angewandt kann Basilikum gegen schwer heilende Wunden und Hautabschürfungen hilfreich sein.  

Insekten mögen den Basilikumduft nicht!

Besonderheit:

Teilweise wird berichtet, dass das enthaltene Estragol und Methyleugenol in Tierversuchen erbgutschädigende Wirkung haben soll. Beim Menschen hat sich dies jedoch nicht bestätigt!

Herkunft

Utha, Ägypten, Indien, Frankreich

Gewinnung

Dampfdestillat von Blättern, Stängeln und Blüten

Kombination

Majoran, Lavendel, Bergamotte, Geranie, Muskatellersalbei, Patchouli, Rosmarin, Wacholder, Zypresse

Anwendungen 

Duft: Im Vernebler 15 bis 30 Minuten zur Nervenstärkung oder Insektenvertreibung

Äußerlich: 1:4 mit fettem Öl mischen davon 2 - 4 Tropfen auf gewünschten Bereich z.B. Schläfen, Hals oder Chakren auftragen, bzw. in der Raindrop-Technique® einsetzen

Innerlich: Bei entsprechenden Indikation als Nahrungsergänzung z.B. in Kapseln einnehmen

Kosmetik: In Parfums und auch Cremes bei trockener und faltiger Haut

Achtung: Nicht bei Epileptikern oder Krampfanfällen verwenden!

bild aromtherapie magdeburg newsletter

Wichtiger Hinweis:

Alle Angaben auf meiner Internetseite wurden nach bestem Wissen und Gewissen sorgfältig recherchiert. Trotzdem können genannte Wirkungen nicht garantiert werden oder sind teilweise wissenschaftlich nicht bewiesen. Für Inhalte empfohlener Literatur übernehme ich keine Haftung. Die Produkte aus empfohlenen Bezugsquellen sind nicht zur Behandlung von Krankheiten bestimmt. Bitte beachten Sie die Anwendungsrichtlinien für ätherische Öle sowie die Hinweise des Herstellers. Bei ernsten gesundheitlichen Problemen suchen Sie bitte immer erst Ihren Arzt auf. Bei Schwangerschaft ist es generell ratsam vor Anwendung ätherischer Öle mit dem Arzt zu sprechen!

Elemi (Canarium luzonicum)

Elemi ätherisches Öl
Elemie ätherisches Öl
Protected by Copyscape Duplicate Content Detector

Elemi ist ein besonderes Baumharz und es wird auch als „Canarium luzonicum“ bezeichnet. Der Baum, aus dem dieses Öl gewonnen wird, kommt in Südostasien vor, weit verbreitet ist er auf den Philippinen. Das Öl hat hervorragende Eigenschaften in der Hautpflege und zur Behandlung von Atemwegserkrankungen. Elemi kann die Schleimbildung in der Lunge reduzieren und bei anderen Atemwegserkrankungen sehr heilsam wirken. Besonders bei starkem Husten kann die beruhigende Wirkung für Linderung sorgen. Gute Erfahrungen wurde mit Elemi bei der Linderung von COPD Symptomen und hartnäckiger bis chronischer Nasennebenhöhlenentzündung gemacht. Handinhalation oder das Vernebeln mittels Diffuser hat sich als sehr wirkungsvoll erwiesen. Elemi hat sehr gute Eigenschaften bei der Regeneration von Hautgewebe und wird deshalb gern genutzt, um Narben zurückzubilden. Elemi reiht sich so in die Reihe der ätherischen Öle ein, die aus Harzen gewonnen werden und wegen ihrer heilenden Eigenschaften für die Haut angewendet werden. (Schürfwunden, Altersflecken, Flechten und Neurodermitis sind andere Anwendungsbereiche)

Wirkstoffe und Wirkung

  • Phellandren, Elemicin, Limonen, Terpinen
  • schmerzlindernd, schleimreduzierend (Lunge & Bronchien)
  • antibakteriell, antiseptisch, antiemitisch (Linderung von Chemotherapie Nebenwirkungen)
  • motivierend und stimmungsaufhellend,
  • entzündungshemmend und geweberegenerierend

Der Duft des Elemiöls muntert auf, kann Müdigkeit und depressive Stimmung vertreiben. Elemi wirkt ausgleichend auf unseren Serotoninhaushalt, stimmt uns motiviert, notwendige Veränderungen anzupacken. Als Einzelöl oder in einer Mischung mit Weihrauch wird Elemi gern zur Meditation oder Unterstützung in der Hypnotherapie eingesetzt. Der Geruch von Elemie ist würzig hell, leicht zitronig und waldig

Besonderheiten: Durch seine schleimmindernde Wirkung wird Elemi besonders bei COPD als unterstützende Therapie angewendet. Sehr gute Erfahrungen wurden bei der Linderung der „Reiseübelkeit“ gemacht. Deshalb wird Elemie auch bei der effektiven Vermeidung der durch Chemotherapie induzierten Übelkeit angewendet.

Kombination: Weihrauch, Neroli, Narde, Geranie

Herkunft: Frankreich, Spanien

Gewinnung: Dampfdestillation aus Rinde und Harz

Anwendungen: 

Duft: ca. 20 bis 30 Minuten vernebeln zur Linderung von Atemwegserkrankungen, 2 Tr. Handinhalation bei Bedarf.

Massage: 2-4 Tropfen verdünnt 1 : 10 auf die gewünschte Stelle auftragen und einmassieren. Bei Nasennebenhöhlenentzündung verdünnt je einen Tropfen neben jeden Nasenflügel

Innerlich: 2 bis 4 Tropfen bis zu 3mal täglich in einen Teelöffel Honig einrühren und dann in lauwarmen Tee oder Kaffee auflösen (Husten, Schnupfen, grippaler Infekt)

Kosmetik: einige Tropfen in Creme bei Akne, Entzündungen, Neurodermitis, Schuppenflechte

Achtung: Elemi sollte nur verdünnt auf der Haut (1:10 mit einem Trägeröl wie Mandel) oder innerlich angewendet werden – Mischungsverhältnis 1:3 in eine Kapsel (Olivenöl, Leinsamenöl)

bild aromtherapie magdeburg newsletter

Wichtiger Hinweis:

Alle Angaben auf meiner Internetseite wurden nach bestem Wissen und Gewissen sorgfältig recherchiert. Trotzdem können genannte Wirkungen nicht garantiert werden oder sind teilweise wissenschaftlich nicht bewiesen. Für Inhalte empfohlener Literatur übernehme ich keine Haftung. Die Produkte aus empfohlenen Bezugsquellen sind nicht zur Behandlung von Krankheiten bestimmt. Bitte beachten Sie die Anwendungsrichtlinien für ätherische Öle sowie die Hinweise des Herstellers. Bei ernsten gesundheitlichen Problemen suchen Sie bitte immer erst Ihren Arzt auf. Bei Schwangerschaft ist es generell ratsam vor Anwendung ätherischer Öle mit dem Arzt zu sprechen!