Weihrauch – Frankincense (Boswellia carterii)

Weihrauch ätherisches Öl
Weihrauch ätherisches Öl
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Weihrauch war „Zur Heilung jeder dem Menschen bekannten Krankheit“ in altertümlichen Zeiten mehr als Gold wert. In der Bibel gehört Weihrauch zu den meistgenannten heilenden Naturstoffen. Bis in die 60er Jahre wurde Weihrauch sogar im Arzneimittelbuch geführt. Es gibt insgesamt über 40 Arten weltweit. Studien der letzten Jahre (auch durch Gary Young) haben gezeigt, dass die Ostafrikanische Art Boswellia carterii und der Omanische Boswellia sacra, die Arten mit bester erforschter therapeutischer Wirkung sind. Boswellia ferereana, der ausschließlich im Somalia wächst, hat eine wesentlich geringere gesundheitliche Wirkung, denn ihm fehlen die wirksamen Boswelliasäuren und Incensolacetate.

Wirkstoffe und Wirkung

  • Alpha-Pinen bis 45%, Limonen ca. 15%, Boswelliasäuren bis 30%
  • antitumoral, antimikrobiell, antidepressiv
  • entzündungshemmend (Alternative zu Cortison)
  • immunstärkend

Weihrauch erhöht, insbesondere durch die Wirkung der Incensolacetate, das spirituelle Bewusstsein. Er wirkt so in der Meditation unterstützend und verbessert den Gemütszustand. Die Sesquiterpene stimulieren das limbische System des Gehirns, das Zentrum unseres Urgedächtnisses und der Emotionen. Zahlreiche Studien im Zusammenhang mit Krebs und Entzündungsprozessen wurden bereits erfolgreich durchgeführt. So z.B. an der Uni Jena, Eppendorf und Tübingen im Zusammenhang mit MS, Psoriasis, Rheuma, Arthritis, Fibromyalgie und Darmerkrankungen. Gary Young untersucht derzeit die einzigartigen Eigenschaften der Knochenzellregeneration. Vielfach wurde die Wirkung der Boswelliasäuren bei Krebs untersucht (Brustkrebs, Blasenkrebs, Gehirntumore, Leukämie, Lungenkrebs). Ca. 85% Sesquiterpene (im Boswellia sacra) reinigen offenbar unsere Rezeptoren und können so helfen zahlreiche Krankheiten zu vermeiden oder zu heilen. Betroffene mit Colitis ulcerosa Symptomatik berichten eine starke Linderung der Beschwerden. Zum Teil wurde Weihrauch in selbst gemachte Zäpfchen gegeben, oder per Kapsel verdünnt mit einem fetten Pflanzenöl eingenommen. Eine Kombination mit dem ätherischen Öl Copaiba wegen dessen starken entzündungshemmenden Eigenschaften kann schneller und nachhaltig Erfolg bei chronischen Darmentzündungen oder Morbus cron bringen.

Herkunft

  • Afrika, Oman (seit 2009 besitzt Young Living eine Destillationsanlage im Oman und darf erstmalig in der Geschichte des Landes Weihrauch ausführen!)

Gewinnung

  • Dampfdestillat vom Harz des angezapften Baumes

Kombination

  • Ocotea, Myrrhe, Palo Santo, Sandelholz, Zitrone, Orange, Lemongras

Anwendungsbeispiele 

  • Duft: Im Vernebler 15 bis 30 Minuten zusammen mit Zitrone zur spirituellen Reinigung oder zur Unterstützung beim Yoga und spirituellen Ritualen.
  • Äußerlich: 1-2 Tropfen auf den betroffenen oder entzündeten Bereich auftragen, oder großflächig in Massagen einsetzen z.B. bei Psoriasis.
  • Innerlich: Tr. „Longevity“ (enthält Weihrauch) von Young Living täglich zur Gesundheitsvorsorge.
  • Kosmetik: Pur auf die betroffenen Hautstellen auftragen oder in Cremes einrühren. Hilft bei trockener, irritierter und alternder Haut. Er regt das Zell- und Gewebewachstum an, belebt, gibt alternder Gesichtshaut Spannkraft zurück und verzögert die Faltenbildung.
Achtung: Nur Weihrauch der richtigen Art und naturrein produziert für therapeutische Zwecke einsetzen!

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Wichtiger Hinweis:

Alle Angaben auf meiner Internetseite wurden nach bestem Wissen und Gewissen sorgfältig recherchiert. Trotzdem können genannte Wirkungen nicht garantiert werden oder sind teilweise wissenschaftlich nicht bewiesen. Für Inhalte empfohlener Literatur übernehme ich keine Haftung. Die Produkte aus empfohlenen Bezugsquellen sind nicht zur Behandlung von Krankheiten bestimmt. Bitte beachten Sie die Anwendungsrichtlinien für ätherische Öle sowie die Hinweise des Herstellers. Bei ernsten gesundheitlichen Problemen suchen Sie bitte immer erst Ihren Arzt auf. Bei Schwangerschaft ist es generell ratsam vor Anwendung ätherischer Öle mit dem Arzt zu sprechen!

Wacholder (Juniperus osteosperma)

Wacholder ätherisches Öl

 

Wacholder ätherisches Öl
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Wacholder hat bereits eine sehr alte Anwendungsgeschichte. Im Mittelalter wurden die Beeren zum Schutz vor Hexen über die Tür gehängt, sie wurden als Diuretikum verwendet und in französischen Krankenhäusern zusammen mit Rosmarinzweigen zum Schutz vor Infektionen verbrannt. Für die Germanen war Wacholder ein Symbol für ewiges Leben. Insbesondere in der Lüneburger Heide ist wilder Wacholder, der zur Familie der Zypresse gehört, in Deutschland häufig zu finden.

Wirkstoffe und Wirkung

  • Alpha-Pinen (20-40%), Sabinen (3-18%)
  • antibakteriell, insektizid, antiseptisch
  • detoxifizierend (entgiftend), reinigend, harntreibend
  • entkrampfend, konzentrationssteigernd

Wacholder erweckt Gefühle von Gesundheit, Liebe und Frieden und kann helfen, das spirituelle Bewusstsein zu erweitern. Aber auch bei der „Reinigung“ des Verstandes z.B. bei negativen Energien kann Wacholder hilfreich sein. Es ist das Öl für unser Stirnchakra.

Speziell zur Reinigung des Verdauungstraktes, der Leber, des Blutes und der Harnwege, der Durchblutungsförderung der Nieren und Ausscheidung von Giften wird Wacholder eingesetzt. Damit hat das Öl auch positiven Einfluss bei Hautproblemen wie Akne und Ekzemen sowie Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe und lindert gleichzeitig Entzündungen der Haut. Wacholder wird auch erfolgreich bei Harn-, Nieren- und Blasensteinen innerlich angewendet. In Kombination mit Zitrusölen kann Wacholder erfolgreich in Massagen bei Cellulite eingesetzt werden. Es ist enthalten in dem Massageöl Cel-Lite Magic™ von Young Living.

Besonderheit: 2011 wurden Studien im wissenschaftlichen Journal „Vector Ecology“ und „Natural Product Communications“ veröffentlicht, die eine starke Wirkung gegen grampositive und gramnegative Bakterien sowie gegen Zecken und Insekten belegen. Demnach wirkt Wachloder als Insektizid fast genauso stark wie DEET (chem. Insektenmittel), ist aber natürlichen Ursprungs und nahezu unschädlich für den Menschen.

Herkunft

Utha

Gewinnung

Dampfdestillat aus Beeren, Ästen und Zweigen

Kombination

Zitrone, Orange, Grapefruit, Zypresse, Zeder, Lemongras, Fenchel, Pfefferminz, Ingwer

Anwendungsbeispiele 

Duft: im Vernebler 15 bis 20 Minuten verdampfen, mit einer Sprühflasche oder 1-2 Tr. in ein Taschentuch bei nervlichen und seelischen Problemen anwenden

Äußerlich: 1:1 mit fettem Öl mischen und 2-4 Tropfen auf den betroffenen Bereich auftragen und einmassieren, bei großflächigeren Anwendungen auf 50 ml fettes Öl z.B. bei Cellulite 5 Tr. Wacholder und 5 Tr. Grapefruit oder Zitrone, bei Psoriasis 5 Tr. Wacholder und 5 Tr. Lavendel

Innerlich: mehrmals täglich 2-3Tr. in einer Kapsel oder mit Honig einnehmen bzw. 2-4 Tr. Di-Gize™

Kosmetik: einige Tr. in Cremes eingerührt bei fettiger und unreiner Haut, 1-3 Tr. Wacholder und 2-3 Tr. Lavendel auf 1 Liter Wasser für Waschungen und Umschläge bei Akne, Ekzemen, Geschwüren oder schlecht heilenden Wunden

Achtung: Nicht bei Schwangerschaft verwenden! Innerliche Anwendung nicht länger als 4-6 Wochen hintereinander!

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Thymian (Thymus vulgaris ct. thymol)

Thymian ätherisches Öl
Thymian ätherisches Öl
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Es gibt viele verschiedene Arten des Thymian (ct.=Chemotyp) die zur botanischen Familie der Minze gehören. Der Rote Thymian wird mit ct. thymol bezeichnet. Thymian wurde schon im ältesten medizinischen Handbuch der Dioscorides`De Materia Medica (78 n.Chr.) beschrieben. Auch Hippokrates und Hildegard von Bingen setzten Thymian vielfältig ein. Das Öl gehört zu den wichtigsten in der Aromatherapie.

Wirkstoffe und Wirkung

  • 37-55% Thymol (gehört zu den Phenolen)
  • kraftvoll antibakteriell
  • kraftvoll antiviral (HSV-1 und Papillomavieren)
  • antiparasität, antifungizid (Fußpilz, Nagelpilz)
  • schmerzstillend und entkrampfend
  • entzündungshemmend

Das Öl ist mit breitem Spektrum bakterizid und wirkt stark durchblutungsfördernd und schmerzlindernd. Insbesondere im bronchopulmonalen Bereich hat Thymian einen großen Einsatzbereich bei Rachenschmerzen, Husten, Bronchitis, Keuchhusten, Asthma und Atemnot. Aber auch bei Alzheimer, Hepatitis, Müdigkeit und Erschöpfung kann Thymian helfen. Nicht zu unterschätzen sind die Einsatzgebiete bei Muskelverspannungen, Muskelkrämpfen, Arthritis und Gelenkschmerzen mittels Einreibung, Massage und Bädern.

Besonderheit: Es gehört zu den wirkungsvollsten Ölen gegen multiresistente Krankenhauskeime (MRSA bzw. ORSA) bei infizierten Wunden! Thymianöl wurde im Münchner Krankenhaus Neuperlach mehrfach erfolgreich eingesetzt. Auch von Erfolgen im Zusammenhang mit MRSA-Knocheninfektionen und Aciclovir-resistente HSV-1(Herpes) wurde schon berichtet. Mischungen mit Thymian ct. thymol, Eucalyptus globulus, Melaleuca alternifolia, Nelke, Lavendel und Zitrone sollen besonders wirksam sein. Thymian kann unserem Körper offenbar auch helfen, das Glutation-Niveau anzuheben!!

Herkunft

Uta, Idaho, Frankreich

Gewinnung

Dampfdestillat von Blättern, Stängeln und Blüten

Kombination

Bergamotte, Lavendel, Pinie, Eukalyptus, Majoran, Teebaum, Melisse, Rosmarin, Zitrone

Anwendungsbeispiele 

Duft: Im Vernebler 15 bis 30 Minuten, auch zusammen mit anderen antiseptischen Ölen zur Raumluftdesinfektion.

Äußerlich: 1-2 Tropfen auf den betroffenen oder entzündeten Bereich auftragen, oder großflächig in Massagen z.B. Raindrop-Technique® einsetzen. Bei Warzen 1 Tr. direkt auftragen und mit einem Pflaster abdecken.

Innerlich: Bei Entzündungen im Mund und Rachen 1 Tropfen in Wasser zum Gurgeln.

Kosmetik: Als Bestandteil in biologischen Zahncremes und Mundwässern.

Achtung: Bei Kindern verdünnen, bei Hautüberempfindlichkeit in der Armbeuge testen, bei Schwangerschaft und Bluthochdruck nicht verwenden!

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Teebaumöl (Melaleuca alternifolia)

Teebaum ätherisches Öl
Teebaum ätherisches Öl
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Teebaumöl gehört zur botanischen Familie der Myrte mit vielen weiteren Arten wie; Niauli = quinquenervia/viridiflora, Cajeput = cajeputi/leucadendron Rosalina = ericifolia, Manuka = leptospermum/scoparium). Es ist eines der antimikrobiellsten und antiseptischsten Öle überhaupt, das in über 200 Studien weltweit am häufigsten untersucht wurde. Teebaumöl gehörte im Zweiten Weltkrieg zum Notfallgepäck jedes australischen Soldaten. Prof. Dr. Dr. Wabner beschreibt in seinem Buch "Aromatherapie" die erfolgreiche Anwendung zusammen mit Thymian und Zitrone, gegen multiresistente Krankenhauskeime MRSA (methicillinresistente Staphylococcus aureus). Das Öl hat außerdem einen direkten antiviralen Effekt bei Herpes-simplex-Viren Typ 1 und 2 (Schnitzler et.al. 2001). Gute Erfolge werden auch bei Nagelpilz und anderen Pilzen beschrieben.

Wirkstoffe und Wirkung

  • 30-45% Terpinen-4-ol (wichtigster Hauptwirkstoff), 1,8 Cineol/Eukalyptol 0-15%
  • kraftvoll antibakteriell und kraftvoll antiviral (HSV-1 und Papillomavieren)
  • antifungizid (speziell Candida albicans), antiparasiär
  • entzündungshemmend

Die starke antimikrobielle Wirksamkeit des Teebaumöls entsteht dadurch, dass es die Fähigkeit hat den Schutzmechanismus der Zellmembran-Strukturen von Erregern zu zerstören. Dazu gibt es verschiedene Untersuchungen an den Bakterien Escherichia coli und Staphylococcus aureus, sowie am Hefepilz Candida albicans. Bereits mit einer Konzentration von ca. 1% und weniger werden erstaunliche Erfolge erzielt. Bei Blasenentzündung und Candida Pilz wurden mit Teebaumöl, in Kapseln eingenommen, sehr gute Erfolge bei guter Verträglichkeit erzielt.

Herkunft

Australien (Unterarten auch andere Herkunft)

Gewinnung

Dampfdestillat aus den Blättern

Kombination

Bergamotte, Lavendel, Pinie, Muskatellersalbei, Rosmarin, Rose, Nelke

Anwendungsbeispiele 

Duft: Im Vernebler 15 bis 30 Minuten, auch zusammen mit Lavendel und Nelke.

Äußerlich: 1-2 Tropfen auf den betroffenen oder entzündeten Bereich auftragen, oder großflächig in Massagen einsetzen. Gegen Warzen 1 Tr. direkt auftragen und mit Pflaster abdecken.

Innerlich: Bei Entzündungen im Mund und Rachen 1 Tropfen in Wasser zum Gurgeln, oder bei entsprechender Indikation 1-2 Tropfen in einer Kapsel einnehmen.

Kosmetik: Frisches Öl auch pur auf die betroffenen Hautstellen auftragen oder bis 1% Konzentration in Cremes einrühren.

Achtung: Es sollte regelmäßig durch frisches Öl ausgetauscht werden, da es zu schneller Peroxid-Bildung neigt und es dann zu Hautreizungen kommen kann! Der Internationale Standard von 1996 schreibt einen Mindestgehalt an Terpinen-4-ol von 30 % (YL 30-45%) vor, wohingegen der Gehalt an 1,8-Cineol 15 % (YL 0-15%) nicht überschritten werden darf. Wichtig ist hier also beste Qualität!

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Sandelholz (Satalum album)

Sandelholz ätherisches Öl
Sandelholz ätherisches Öl
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Sandelholz wurde Jahrhunderte in der ayurvedischen Medizin zur Hautrevitalisierung, zum Yoga oder zur Meditation eingesetzt. Das Öl ist bereits im ersten medizinischen Handbuch in der Dioscorides`De Materia Medica (78 n. Chr.) festgehalten. Es ist eines der wenigen ätherische Öle, dass ähnlich wie Wein, mit der Zeit reift und im Duft besser wird. Sandelholzöl duftet samtig und warm. Diesem Öl wird eine bereits wissenschaftlich nachgewiesene aphrodisierende Wirkung zugeschrieben, weil es dem Duft eines männlichen Hormons sehr ähnlich ist und wie ein Lockstoff fungiert.

Wirkstoffe und Wirkung:

  • bis zu 55% Alpha-Sabinen und bis zu 23% Beta-Santalol
  • psychisch sehr ausgleichend und regulierend
  • antitumoral
  • antiviral (Herpes simplex und zoster, Papillomavieren)
  • immunstimulierend, antiseptisch, fiebersenkend

Der enorm hohe Gehalt an Sespuiterpenen (ca. 90%) stimuliert die Zirbeldrüse und das limbische System, das Zentrum der Emotionen. In der Zirbeldrüse wird von den Pinealozyten das Hormon Melatonin produziert. Die Hormonproduktion findet überwiegend in der Nacht statt. Über das Hormon werden der Schlaf-Wach-Rhythmus und andere zeitabhängige Rhythmen des Körpers gesteuert. Bei Fehlfunktionen bewirkt sie, neben einem gestörten Tagesrhythmus, entweder sexuelle Frühreife oder Verzögerung bzw. Hemmung der Geschlechtsentwicklung. Außerdem werden Melatonin krebshemmende und immunstärkende Eigenschaften zugeschrieben.

Besonderheit

Sandelholz unterstützt den Sauerstofftransport in die Zellen und kann so die Leistungsfähigkeit des Gehirns unterstützen. Neueste Forschungen belegen die Fähigkeit Hautkrebszellen zu verhindern (Knaur et.al.2005). Es ist sogar noch in einer 1:64.000fachen Verdünnung wirksam z.B. gegen Staphylococcus aureus (Wabner, Aromatherapie 2012) und es wird über eine antivirale Wirkung bei Aciclovir-resistenten HSV-1(Herpes) berichtet

Herkunft

Indonesien, Indien

Gewinnung

Dampfdestillat vom Holz (bei YL Rinde)

Kombination

Lavendel, Zedernholz, Ylang Ylang, Rose, Bergamotte, Cistrose (besonders bei Viereninfekten)

Anwendungsbeispiele 

Duft: 1 Tr. in der Hand zerreiben und inhalieren oder Vernebeln, bei Schlafstörungen, Depressionen, Nervosität, Stress

Äußerlich:

Auf die Haut auftragen bei Herpes simplex 1 und 2, Herpes zoster, Papillomavieren

Innerlich:

Bei beschriebenen Problemen 2-3- Tr. in einer Kapsel als Nahrungsergänzung

Kosmetik:

Nährend für trockene und reife Haut in Cremes, es ist in den ältesten Parfums enthalten

Es gehört zu den am meisten verfälschten Holzdüften, teilweise werden auch minderwertige Arten angeboten wie das Amyrisöl (gehört zur Pflanzenfamilie der Zitrusdüfte). Bei guter Qualität sind keine unerwünschten Wirkungen bekannt! 1 Kg reines, unverfälschtes, therapeutisch geeignetes Sandelholzöl kostet ca. 2000 Dollar.

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Rosmarin (Rosmarinus officinalis ct. cineol)

Rosmarin ätherisches Öl
Rosmarin ätherisches Öl
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Rosmarin ist eine der ältesten Heilpflanzen und sein Name kommt von „ros marinus“, was „Tau des Meeres“ bedeutet. Im antiken Griechenland wurde Rosmarin wie Weihrauch zu rituellen Zwecken und zur Reinigung verbrannt. Rosmarin war Bestandteil des im Mittelalter eingesetzten „Marseilles Essig“, der von Grabräubern verwendet wurde, um sich vor der Pest zu schützen. Auch Hildegard von Bingen berichtete von der starken Heilwirkung der Pflanze. Bis vor wenigen Jahren wurde Rosmarin sogar in französischen Krankenhäusern zur Luftdesinfektion eingesetzt.

Wirkstoffe und Wirkung

  • 1,8 Cineol (Eucalyptol) 38-55%, Alpha-Pinen 9-14%
  • 26% Beta Caryophyllen (Copaiba sogar über 50%)
  • stark antibakteriell, antifungal
  • entzündungshemmend, antitumoral, leberschützend
  • konzentrationsfördernd

Rosmarin gilt durch den durchblutungsfördernden Effekt als starkes Anregungsmittel für Gehirn und Nerven. Durch die Erhöhung des Noradrenalinspiegels stimuliert Rosmarin Körper und Geist. Somit kann das Öl auch bei niedrigem Blutdruck, „Morgenmuffeln“ oder Erschöpfungszuständen verwendet werden. Insbesondere bei Rheuma, Muskelschmerzen, Gicht und entzündlichen Prozessen wird das Öl erfolgreich eingesetzt. Massagen und Bäder mit Rosmarin steigern die Hautdurchblutung und werden so bei Muskelschmerzen und Muskelkater oder sportbedingter Beanspruchung angewendet (ist auch gut zur Vorbereitung auf sportliche Betätigung geeignet). Gute Erfolge zeigen sich bei Blasenentzündung und Candida. Wegen seiner verdauungsfördernden Eigenschaft kann das Öl bei „Entschlackungskuren“ und zur Leberstärkung erfolgreich verwendet werden.

Besonderheit: Wegen seiner außerordentlichen Eigenschaften gegen pathogene Keime ist das äth. Rosmarinöl in der Mischung Thieves® enthalten, welche auch bei resistenten Keimen wie MRSA erfolgreich genutzt wird!

Herkunft

Frankreich, USA

Gewinnung

Dampfdestillat aus Blättern

Kombination

Basilikum, Bergamotte, Lemongras, Pinie, Zitrone, enthalten in Diebe®, Clarity™, En-R-Gee™

Anwendungsbeispiele 

Duft: Im Vernebler 15 bis 20 Minuten verdampfen, mit einer Sprühflasche oder 1-2 Tr. in ein Taschentuch zur Förderung mentaler Klarheit und Fokusierung wenn wir für Prüfungen lernen sowie zur Raumluftdesinfektion

Äußerlich: 2-4 Tropfen auf den betroffenen Bereich auftragen und einmassieren z.B. vor sportlicher Betätigung steigert es die Ausdauer, bei großflächigeren Anwendungen mit fetten Ölen verdünnen oder 5-6 Tr. in ein Vollbad geben

Innerlich: mehrmals täglich 2-3Tr. in einer Kapsel oder mit Honig einnehmen, als Würzöl auf 100ml Olivenöl 5-6 Tr. Rosmarin, 3-4 Tr. Thymian, 5-6 Tr. Orange oder Bergamotte geben

Kosmetik: bei unreiner, fetter Haut in Creme einrühren, ist im „Kölnisch Wasser“ enthalten

Achtung: Nicht bei Schwangerschaft, Epilepsie, Bluthochdruck oder Kindern unter 7 Jahren anwenden!

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Römische Kamille (Chamaemelum nobile)

römische Kamille ätherisches Öl
römische Kamille ätherisches Öl
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Kamille gehört zu den ältesten, gebräuchlichsten und am weitesten verbreiteten Heilpflanzen. Sie wird für zahlreiche Heilanwendungen beschrieben. Die Kamille wird als pflanzliches Heilmittel seit der Antike verwendet und hat ihre Beliebtheit bis heute erhalten. Das Öl wird in der Phytotherapie, der Aromatherapie und für die Kosmetik gleichermaßen eingesetzt. Es gibt verschiedene Kamillenöle, die sich durch völlig andere Inhaltstoffe und Wirkungen auszeichnen. Die römische Kamille gehörte zu den neun heiligen Kräutern der Sachsen und zeichnet sich besonders durch seelisch entspannende Wirkungen aus. Die deutsche (blaue) Kamille wird speziell in der Aromatherapie eingesetzt und erhält durch den Inhaltsstoff Azulen eine blaue Farbe. Die marokkanische Kamille hat wiederum belebende, anregende Eigenschaften.

Wirkstoffe und Wirkung

  • Isobutylangelat und Isobutylmethacrylat (30-45%)
  • antiparsitär
  • entzündungshemmend
  • entspannend, antispasmodisch, anästhetisch,
  • leberentgiftend, nervenregenerierend

Charakteristisch für die römische Kamille ist Ihr warmer, süßlicher, an kräftige Kräuter erinnernde Duft. Römische Kamille wirkt sowohl auf den Körper, als auch auf den Geist beruigend  und entspannend  (z.B. bei Angstzuständen, Ruhelosigkeit, Reizbarkeit, Depression, Schlaflosigkeit, ADHS). Römische Kamille wirkt außerdem wohltuend, wenn sie einem Massageöl beigefügt wird und bei Muskelanspannung nach sportlicher Betätigung angewendet wird. Das Öl ist sehr sanft und kann gut bei Kindern angewendet werden.

Besonderheit: Kamillenöl ist kostbar, es werden ca. 500 Kg Kamillenblüten für 1 Liter Öl benötigt. Es gibt viele Studien zu diesem Öl und es wirkt innerlich bei Entzündungen besser als der Tee.

Herkunft

Utha, Ägypten

Gewinnung

Dampfdestillat aus den Blüten

Kombination

Orange, Geranie, Grapefruit, Lavendel, Melisse, Minze, Pfefferminze, Thymian, Fenchel, Vetiver

Anwendungsbeispiele 

Duft: Im Vernebler 15 bis 20 Minuten verdampfen oder 1-2 Tr. in ein Taschentuch geben bei nervlichen und seelischen Problemen, für eine harmonische Stimmung mit Geranie, Bergamotte und Lavendel, bei Atemwegsbeschwerden mit Thymian und/oder Pfefferminze, bei Schlafproblemen mit Lavendel, Orange und Vetiver mischen

Äußerlich: 1:1 mit fetten Ölen mischen bei Menstruationsbeschwerden und auf Unterbauch und unteren Rücken auftragen (kann auch zu gleichen Teilen mit Fenchel und Kamille gemischt werden) oder in Massageölen ca. 1%ig zur Entspannung und Schmerzlinderung der Muskulatur anwenden

Innerlich: mehrmals täglich 1-3Tr. in einer Kapsel oder mit Honig einnehmen zur Entkrampfung des Verdauungstraktes und bei Magengeschwüren

Kosmetik: z.B. 3-5 Tr. in 50 ml Naturcreme einrühren bei Akne, Dermatitis, trockener Haut, Ekzemen oder sogar bei wunder Babyhaut

Achtung: Wenige Menschen reagieren auch allergisch, unsachgemäße Anwendung vermeiden! Es sind sehr große Qualitätsunterschiede je nach Sorte und Firma erhältlich!

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Ravintsara (Cinnamomum camphora)

Ravintsara ätherisches Öl
Ravintsara ätherisches Öl
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Ravintsara ist der Kampherbaum, der in Madagaskar heimisch ist und gut 20 Meter hoch werden kann. Das ätherische Öl sollte zur Winterzeit in jeder Hausapotheke vorhanden sein. Die Einwohner Madagaskars bezeichnen es, aufgrund seiner Eigenschaften, als „das Öl, das heilt“. Eine besondere Wirkung wird dem Öl bei Herpes, Gürtelrose und Eppstein-Barr zugeschrieben. Ravintsara kann die Bildung von Dopamin als Neurotransmitter fördern und so förderlich auf das seelische Gleichgewicht wirken.

Wirkstoffe und Wirkung

  • Oxide ca. 60%, ORAC 8.927 TE/L
  • nachgewiesen antiviral (teilweise stärker als Teebaumöl)
  • antibakteriell
  • antitumoral
  • lindert Nervenschmerzen bei Erkältung
  • stärkt das Immunsystem

Das Öl hat schon vielen Menschen in Erkältungszeiten Erleichterung verschafft oder kann bei rechtzeitiger Anwendung einen Schnupfen verhindern. Sofort bei einer beginnenden Erkältung angewendet, kann es den Ausbruch der Erkrankung abschwächen bzw. die Heilung erleichtern. Der Duft von Ravintsara kann helfen, bedrückende Gedanken zu klären und Gelassenheit in schwierigen seelischen Situationen zu erlangen. In Kliniken und Einrichtung der Altenpflege reinigt es schon in geringer Dosierung die Raumluft und hilft so dem Pflegepersonal, sich vor Erregern zu schützen. Ein Tr. Thymian, Melisse oder Angelika kann die Wirkung noch erhöhen. Bei Eppstein-Barr auch Nelke, Majoran, Teebaumöl und Walnussöl.

Herkunft

Madagaskar

Gewinnung

Das Öl wird als Dampfdestillat aus den Ästen gewonnen.

Kombination

Wintergrün, Eucalyptus, Zitrone, Pfefferminze, Pinie, Zypresse

Anwendungsbeispiele 

Duft: Bei Beginn einer Erkältung sofort stündlich einen Tropfen in das Taschentuch und inhalieren. Im Vernebler mehrmals täglich 15 bis 30 Minuten zur Raumluftdesinfektion im Umfeld von niesenden und hustenden Menschen.

Massage: In einer 1:1 Mischung mit einem fetten Öl auf der Brust einmassieren und ein heißes feuchtes Tuch oder eine Wärmflasche auflegen. Vorbeugend bei Ganz- oder Teilkörpermassagen 20 Tr. auf 50 ml Massageöl.

Kosmetik: Bei Herpes 1:1 verdünnt auf die entsprechende Stelle auftragen.

Eine Reihe von praktischen Anwendungsrezepten können Sie auf der Internetseite der Aromakologin Gabriele Stark nachlesen. Rezepte mit Ravintsara

Besonderheiten: In jedem Alter gut verträglich, sehr hautfreundlich. Ravintsara ist auch in der Ölmischung „Raven“ für Erkältungskrankheiten enthalten.

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Pfefferminz (Mentha piperita)

Pfefferminz ätherisches Öl
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Das Öl hatte bereits eine sehr interessante Anwendungsgeschichte im Mittelalter. Es soll Bestandteil des „Marseilles Essig“ bzw. „Vier Diebe Essig“ gewesen sein. Damit haben sich Grabräuber in Südfrankreich vor der Pest geschützt. Aus dem überlieferten Rezept ist die geschützte Mischung „Thieves®“ von Young Living entstanden, die sogar im Zusammenhang mit MRSA (resistenten Keimen) getestet wurde! Der französische Arzt Dr. Valnet hat Pfefferminzöl zur Behandlung von Leber- und Atemwegserkrankungen verwendet. Faszinierend ist die belebende Wirkung für unsere Psyche in Kombination mit Zitronenöl. Mentale Erschöpfung kann in Sekunden verschwinden.

Wirkstoffe und Wirkung

  • Menthol (bis zu 60%), 1,8, Cineol (Eucalyptol) 2-5%
  • antibakteriell, antiviral (sogar bei Resistenzen), antifungal
  • schmerzstillend, entzündungshemmend
  • verdauungsstimulierend, appetitzügelnd

Das Öl kann sehr gut helfen bei vielen Infektionen (Erkältung, Lungenentzündung, TBC), viralen Infektionen (Herpes, Gürtelrose, Papillomavirus), Pilzinfektionen (Candida), Schmerzen (Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Rückenschmerzen) und bei Hautproblemen (Schuppenflechte, Krampfadern, Ekzemen). Wenn wir uns mental schwach fühlen, wir überfordert sind oder unser Kopf voll ist, kann uns der Pfefferminzölduft stärken.

Besonderheit:

Lt. Dr. William N. Dember erhöht Pfefferminz die mentale Genauigkeit um 28%, d.h. wir machen weniger Fehler. Dr. Alan Hirsch hat untersucht wie Pfefferminz über den Hypothalamus den Appetit zügelt. Eine Doppelblindstudie an der UNI Kiel hat bestätigt, dass Pfefferminz Kopfschmerzen hemmt und starke analgetische Wirkungen hat. Es wurde sogar eine antivirale Wirkung bei Aciclovir-resistenten HSV-1(Herpes) festgestellt.

Herkunft

Nordamerika

Gewinnung

Dampfdestillat von Blättern, Stängeln und Blüten

Kombination

Lavendel, Nelke, Zimt, Rosmarin, Wacholder, Thymian, Zitrone

Anwendungsbeispiele 

Duft: Im Vernebler 15 bis 30 Minuten zur Steigerung der Konzentration und des Erinnerungsvermögens.

Äußerlich: 1 bis 2 Tropfen auf gewünschten Bereich z.B. Schläfen, Hals, Brust auftragen, oder in der Raindrop-Technique® einsetzen.

Innerlich: Bei entsprechenden Indikationen als Nahrungsergänzung z.B. in Kapseln oder zum Verfeinern von Gerichten beim Kochen.

Kosmetik: Durch den hohen Monoterpenanteil ist das Öl sehr hautfreundlich, es wird häufig in Zahnpflegemitteln eingesetzt.

Achtung: Nicht bei Kindern unter 7 Jahren und Erwachsenen mit COPD im Halsbereich, bei Epilepsie nur in Abstimmung mit dem Arzt und nicht bei Schwangerschaft einsetzen! Die gleichzeitige Anwendung homöopathischer Mittel sollte nicht erfolgen.

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Wichtiger Hinweis:

Alle Angaben auf meiner Internetseite wurden nach bestem Wissen und Gewissen sorgfältig recherchiert. Trotzdem können genannte Wirkungen nicht garantiert werden oder sind teilweise wissenschaftlich nicht bewiesen. Für Inhalte empfohlener Literatur übernehme ich keine Haftung. Die Produkte aus empfohlenen Bezugsquellen sind nicht zur Behandlung von Krankheiten bestimmt. Bitte beachten Sie die Anwendungsrichtlinien für ätherische Öle sowie die Hinweise des Herstellers. Bei ernsten gesundheitlichen Problemen suchen Sie bitte immer erst Ihren Arzt auf. Bei Schwangerschaft ist es generell ratsam vor Anwendung ätherischer Öle mit dem Arzt zu sprechen!

 

Palo Santo (bursera graveolens)

Palo Santo ätherisches Öl

 

Palo Santo ätherisches Öl
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Palo Santo heißt „Heiliger Baum oder heiliges Holz“.  Das Öl wird nur von abgestorbenen Bäumen (bursera graveolens) oder Ästen destilliert. Wenn der Baum stirbt, bildet sich im Innern das Öl. Je länger er liegt, je mehr Öl entsteht. Die Heimat des strauchartigen, immergrünen Baumes ist Argentinien, Paraguay, Bolivien, Brasilien, Kolumbien und Ecuador. Das Öl hat in spiritueller Hinsicht große Ähnlichkeit mit dem Weihrauch, der in christlichen Kirchen schon seit Jahrhunderten eingesetzt wird. Weihrauch und Palo Santo entstammen der gleichen Pflanzenfamilie. Palo Santo ist das rituelle Reinigungsmittel der Inkas. Die einheimische Bevölkerung verwendet das Öl traditionell zum „heil werden“.

Wirkstoffe und Wirkung

  • D-Limonene 55-65% , Alpha-Terpineol 8-12%, Menthofuran 6%
  • antiviral
  • antibakteriell
  • entzündungshemmend
  • durchblutungsfördernd
  • erwärmend

Es hat eine zellregenerierende Eigenschaft, insbesondere der Knochenzellen und wird angewendet bei Gelenkverletzungen, Prellungen, Zerrungen, alten „vertrockneten Knochen“ und Wunden. Auch bei rheumatischen Erkrankungen kann das Öl hilfreich sein. Bei Atemwegserkrankungen kann es Linderung bringen und das Immunsystem stärken. Der balsamartige, samtige Geruch umhüllt wohltuend die Seele und verführt betörend die Sinne. Er schenkt Vertrauen und Geborgenheit, stärkt die Phantasie und bringt Lebensfreude.

Herkunft

  • Ecuador

Gewinnung

  • Dampfdestillat von Rinde, Holz und Zweigen

Kombination

  • Myrrhe, Lavendel, Zeder, Copaiba, Vanille, Weihrauch

Anwendungsbeispiele 

  • Duft: Im Vernebler 15 bis 30 Minuten zur spirituellen Reinigung oder zur Unterstützung beim Yoga und spirituellen Ritualen. Auch das Holz selbst kann dazu verbrannt werden.
  • Massage: Wenige Tropfen auf die betreffenden Gelenke oder verletzten Knochen-regionen auftragen (Aloeveragel oder Kokosöl + Palo Santo + Copaiba + Lavendel mit Folie umwickeln) kann zur schnelleren Heilung beitragen.
  • Kosmetik: In Cremes zur Verringerung der Talgproduktion und Verfeinerung des Hautbildes.
Besonderheiten: Zusammen mit Weihrauch und Copaiba kann die Wirkung verstärkt werden!

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